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Energiesparen beim Neubau

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Die Verhaltensweisen ändern

Viele junge Familien mit Kindern entschließen sich nach einigen Jahren für das Bauen eines eigenen Hauses. Die Kleinen sollen in den eigenen vier Wänden aufwachsen, in einem schönen Garten spielen. Der Plan ist meistens sehr gut, aber manchmal kommt danach eine bittere Enttäuschung, weil der Besitzer so langsam merkt – der Energieverbrauch ist zu hoch. Es muss dann etwas unternommen werden, vielleicht sogar ein Umzug in eine preiswertere Wohngelegenheit. Das ist aber wiederum meistens sehr umständlich, denn die Kinder sind noch sehr klein und es fehlt an Helfern. Um so eine Situation zu vermeiden, sollte einfach rechtzeitig an alles gedacht werden.

Der technologische Fortschritt, der Klimawandel und die steigenden Energiepreise sind Kräfte, welche die Verbrauchermentalität verändern. Die „passiven Gebührenzahler” werden nun zu umweltbewussten, sachkundigen Personen, die bei dem Stromverbrauch auch mitreden möchten. Die neuen Technologien, die intelligenten Versorgungsnetze ermöglichen es, die Verhaltensweisen wirklich zu ändern und somit die Kosten und den Stromverbrauch zu senken.

Ein guter Wärmeschutz

Schon am Anfang des Hausbaus ist es wichtig, dass man die neuesten Techniken im Bereich Heizung, Wassergewinnung, Stromerzeugung anwendet. Gerade die drei Faktoren haben eine große Bedeutung für die Energiekosten in einem Haus. Der Verbraucher kann das Steigen der Energiekosten nicht verhindern, aber es besteht die Möglichkeit, diese durch eigenes Handeln zu senken. Im Bereich Neubau des Hauses lässt sich so einiges tun. Der Verbraucher wird dann sein Haus energieeffizienter betreiben und die Kosten im Rahmen halten.

Das Gesamtenergiesparkonzept (Bau eines Hauses mit einem niedrigen Energieverbrauch) wird sehr viel zur Kostensenkung beitragen. Der Fachmann führt zum Beispiel eine Dämmung des Hauses durch, sorgt für ein energiesparendes sowie alternatives Heizsystem. Heute gibt es mehrere Häuser, die eine Solaranlage auf ihrem Dach haben und somit auch die Energiekosten gespart werden.

Der Besitzer sollte sich stets Gedanken um einen guten Wärmeschutz sowie Vermeidung möglicher Wärmebrücken machen. Eine große Bedeutung haben genauso die Luftdichtigkeit des Gebäudes, eine perfekte Wärmeschutzverglasung, das kontrollierte Lüftungssystem. Der Jahresheizwärmebedarf im Gegensatz zu einem Niedrigenergie-Haus und bezogen auf die Wohnfläche liegt bei dem Passivhaus nur an der Grenze 15 kwh. Der Primärenergiebedarf (mit Warmwasser, Stromverbrauch) wird unter 120 kwh betragen.

Sich an kompetente Berater wenden

Bei vielen Passivhäusern setzt man zum Heizen eine Wärmepumpe ein, und diese zieht die Heizwärme aus der Luft oder Erde. Das ist natürlich besonders schonend für das Klima. Durch den Einsatz der Sonnenkollektoren auf den Dächern wird ein Teil der nötigten Energie selbst hergestellt und in den schon bestehenden Kreislauf des Stroms eingespeist. Dieser Bereich ist sehr kompliziert, die Hausbesitzer wenden sich deswegen oft an kompetente Berater. Wer sich mit dem Bau eines Hauses zum ersten Mal beschäftigt, ist oft überfordert. Er hat sehr viele Informationen, aber welche von den bestehenden Möglichkeiten sollte er nutzen? Die Beratung ist natürlich mit zusätzlichen Kosten verbunden, sie ist jedoch zu empfehlen, weil Personen, die sich mit diesem Thema nicht besonders gut auskennen, Fehler machen, welche später schwer zu korrigieren sind. Es werden dann mehrere Nachbesserungen erforderlich sein, somit gibt man wieder viel Geld aus. Lieber gleich von Anfang an das richtige Konzept verfolgen und konsequent in die Tat umsetzen. So ist der Besitzer des Hauses bestimmt auf der richtigen Seite. Es gibt viele hilfreiche Tipps für das energiesparende Bauen auch im Internet. Sogar im Bereich der Fertighäuser konzentriert man sich in den letzten Jahren immer mehr auf dieser Frage.

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